Bautechnische Untersuchungen

Setzen Sie auf Fachlich kompetent durchgeführte bautechnische Untersuchungen.

Statische Berechnungen

Wenn Sie in naher Zukunft umfangreiche Umbaumaßnahmen an und in Ihrem Einfamilien- oder Mehrfamilienhaus planen, dann nur mit sachkundiger Beratung und Planung im Vorfeld.

Sollen Räume großzügiger gestaltet werden (Wand-, Deckendurchbrüche etc.) sind meistens Eingriffe in tragende Konstruktionen und ggf. Nachweise der Statik erforderlich. Tragende Wände müssen abgefangen und ggf. zusätzlich ausgesteift werden usw.. Dabei ist es ratsam, sich nicht ausschließlich auf reine Handwerker-Erfahrungen zu verlassen, sondern eine statische Überprüfung durch einen Experten veranlassen zu lassen. Nur so bleiben Ihnen unangenehme Überraschungen wie übermäßige Wand-, Stützensetzungen und Rissbildungen erspart (s. Risssanierung).

Auch bei individuellen Anbauten, wie Wintergärten, vorgeständerten Balkonen etc., ist eine statische Berechnung der Tragglieder (Fundamente, Stützen, Wandscheiben, Decken und Dächer) dringend erforderlich. Unterschiedliche Setzungen zwischen dem Alt- und Neubau können aufgrund unterschiedlicher Boden- und Lastverhältnisse auftreten. Schleichende Rissbildungen und das ggf. damit verbundene Eindringen von Feuchtigkeit (Niederschläge) können dann die unangenehme Folge sein.

Baufeuchtemessungen

Sollten Sie Auffälligkeiten (muffiger Geruch, Wasserränder an Bauteilen) an Ihrem Gebäude feststellen, so übernehmen wir Baufeuchtemessungen aller Art, die der Ursachenfindung dienen. Wir stellen die nötigen Untersuchungen an, geben Ihnen Empfehlungen an die Hand und planen für Sie die entprechenden Sanierungslösungen. Dabei erhalten Sie eine unabhängige, d.h. nicht von Verkaufsinteressen geleitete, Systemberatung.

zerstörungsfreie Baufeuchtemessungen

Die erforderlichen Messungen können sowohl zerstörungsfrei (s. Abb.) mittels

oder als zerstörend bezeichnet mittels

durchgeführt werden.

Baufeuchtemessungen können auch der Qualitätssicherung im Bauwesen dienen. So ist es von entscheidender Bedeutung, ob die Einbaufeuchtegehalte von Holzbauteilen (sichtbare Deckenbalken, Sparren, Pfetten) sowie die Belegreife von Fußbodenestrichen eingehalten werden. Werden die Einbaufeuchtewerte für Holzbauteile überschritten, so kann es zu übermäßigen Schwindverformungen kommen. Stark sichtbare Risse im Holz treten dann in Erscheinung und bringen somit ästhetische Beeinträchtigungen mit sich.

Ähnlich verhält es sich bei Fußbodenestrichen, die aufgrund der immer knapper werdenden Bauzeiten, weniger Zeit zum Austrocknen haben. Deshalb sollte stets eine qualifizierte Prüfung der Baufeuchte (Belegreife) vor dem Verlegen von Fliesen und anderen Materialien erfolgen.

Risssanierung / Bauen im Bestand

Bauen im Bestand bedeutet absehbar für die nahe Zukunft in erster Linie energetische Sanierung sowie die Instandsetzung von Feuchte- und Rissschäden. Laut jüngsten Erhebungen weisen über 80% der Fassaden im Altbau Risse und Abplatzungen auf.

Risse im Mauerwerk

Eine erfolgversprechende Risssanierung kann nur erreicht werden, wenn eine hinreichende und fachlich ausgereifte Untersuchung der Ursachen vorgenommen wird. Bei der Diagnostik von Rissen muss zwischen der Untersuchung am Objekt und den weiterführenden Untersuchungen im Labor unterschieden werden.

Zu den einfachen Untersuchungen am Objekt zählen z.B. die visuelle Erfassung der Rissart. Dabei ist zu unterscheiden zwischen:

Die Rissbreite und -tiefe, der Rissverlauf, das Rissalter und der Zeitpunkt des Auftretens oder Erkennens der Rissbildung und –ausbreitung sind dabei von besonderer Bedeutung.

Neben der Erfassung der Objektdaten gehört auch vor allem die Dokumentation des gesamten Systems und/oder Schichtaufbaus sowie des Baustoffes bzw. Bauteils, in dem sich der Riss befindet. Nach diesem Untersuchungsschritt muss entschieden werden, ob und in welchem Umfang weitergehende Untersuchungen im Labor notwendig werden, da entsprechende Proben entnommen und fachgerecht verpackt werden müssen.