Schimmelpilzsanierung

Treten in Ihrer Wohnung/Ihrem Haus Schimmelpilze an den Wänden auf ? Haben Sie schon mehrfach versucht, diese zu beseitigen - aber ohne Erfolg ? Wenn Sie einen Experten suchen, der diese Probleme nachhaltig beseitigt, unterbreiten wir Ihnen gern ein entsprechendes Angebot.

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Unter Einsatz moderner Messtechnik finden wir die Ursachen der Schimmelpilzbildung in Ihren Wohnräumen mit unserem speziellen Untersuchungsprogramm:

Darüber hinaus geben wir Ihnen sowohl Empfehlungen zum effektiven Heiz- und Lüftungsverhalten als auch kostengünstige Sanierungsempfehlungen an die Hand, ohne dabei Verkaufsinteressen zu verfolgen. Denn viele Handwerksunternehmen vertreiben meist nur ein Produkt oder eine Strategie, das bzw. die dann natürlich zur Anwendung kommen muss. Oft wird dabei eine gründliche Ursachenuntersuchung unterlassen. Wir suchen für Sie die fachtechnisch optimale und bezahlbare Lösung. Abschließend führen wir eine qualitätssichernde Kontrolle der Schimmelpilzsanierung durch.

Grundsätzliches zu Schimmelpilzen

Schimmelpilze gedeihen auch unter recht spärlichen Bedingungen. Voraussetzung für die Entstehung von Schimmelpilzen ist eine günstige Konstellation der folgenden Parameter:

  • Temperatur
  • Feuchte
  • pH-Wert und Feuchte
  • Untergrund (das Substrat)

Optimale Wachstumsbedingungen liegen - je nach Pilzart - bei 15°C bis 35°C Raumtemperatur und zwischen 70% bis 80% relativer Raumluftfeuchte vor.

Anfänglich bilden sich Sporen, danach beginnt das Myzelwachstum. Sporen nehmen ihre Feuchte noch aus der Luft, wodurch sie auch in unsere Atemwege gelangen. Erst das Pilzmyzel setzt sich auf dem Baustoff fest und entzieht dem Baustoff Feuchte und Nährstoffe. Optimal ist dabei das Zusammenwirken von Wärme und Feuchte. Zunächst reichen den Schimmelpilzen Staub und Fett auf der Bauteiloberfläche als Nährstoffe, später nehmen sie Nährstoffe aus dem Untergrund (organische Bestandteile von Anstrichen, Tapeten, Tapetenleim, Putze und Fugenmörtel) auf.

Grundsätzlich wird eine Schimmelpilzbildung durch folgende Umstände begünstigt:

  • mangelhafte Wärmedämmung, besonders bei Wärmebrücken
  • dichte Möblierung (mangelnde Hinterlüftung)
  • unzureichende Trocknung nach Wasserschäden (Rohrleckagen, Überschwemmungen)
  • hohe Feuchteproduktion (Küche, Bad, Kühlraum)
  • falsches Nutzerverhalten bezüglich der Lüftung

Aufgrund der ersten beiden bausubstanzbezogenen Ursachen kommt es zur Abkühlung der Bauteile (Außenwände) und demzufolge zu einem Temperaturabfall in Richtung Wandinnenoberfläche. Während die absolute Luftfeuchtigkeit im gesamten Raum nahezu konstant bleibt, steigt die relative Luftfeuchtigkeit in unmittelbarer Wandnähe infolge ihrer Temperaturabhängigkeit stark an. Die Folge ist Tauwasserausfall (Kondensat) auf der Wandinnenoberfläche. Schmutz kann sich nun dort vermehrt absetzen und als Nährboden für die Pilze dienen.

Daher sind in feuchtebelasteten Wohnräumen, in denen viel Dampf freigesetzt wird, die Türen geschlossen zu halten, damit sich die Feuchte nicht in der gesamten Wohnung verteilt. Ebenfalls sollten Türen zu weniger beheizten Räumen (i.d.R. Schlafzimmer) geschlossen bleiben, damit sich nicht feuchtere Luft an kalten Wänden niederschlagen kann. Auch Schlafräume sollten des Tags temperiert werden (min. 16°C, besser 18°C), damit die Raumluft genügend Feuchte aufnehmen kann.

Lüftungsempfehlungen

  • Lüftungsvorgang möglichst kurz halten (Durchzugslüftung, Querlüftung 1 bis 5 min)
  • Fenster ganz öffnen in geschlossenem Raum (Stoßlüftung, 5 bis 10 min)
  • mehrmals (3 bis 4 mal) am Tag lüften
  • Dauerlüften, z.B. Kipplüftung, sollte während der Heizperiode vermieden werden

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